Anstehende Sport Events des JV Stern Britz
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Aiki-Jūjutsu (合気柔術), Aiki-Jūjutsu, Aikijujutsu
Sportart:
Kampfsport (Japan)
Aikijutsu ist eine traditionelle japanische Kampfkunst, die auf die waffenlosen Selbstverteidigungsmethoden der Samurai zurückgeht. Der Fokus liegt darauf, die Kraft des Angreifers umzuleiten und ihn mit Würfen, Gelenkhebeln, Würgegriffen und Nervenpunkttechniken zu neutralisieren, ohne selbst rohe Kraft aufwenden zu müssen.
Was das Training beinhaltet
Gelenkmanipulation:
Effiziente Hebel an Handgelenken, Ellbogen und Schultern.
Wurftechniken (Nage Waza):
Den Gegner aus dem Gleichgewicht bringen und gezielt werfen.Atemi-Waza: Präzise Schläge oder Tritte auf vitale Punkte zur Ablenkung, um den Hebel oder Wurf vorzubereiten.
Waffenabwehr:
Verteidigung gegen Messer, Schwert oder Stock.Was es zu beachten gilt
Keine rohe Kraft:
Der Erfolg der Technik basiert auf dem Prinzip des Timings, der Balance und der Hebelwirkung. Es ist ideal für körperlich Unterlegene.
Verletzungsrisiko:
Da die Techniken kompromisslos auf die Gelenke abzielen, ist beim Training ein hohes Maß an Kontrolle und das Erlernen der richtigen Fallschule (Ukemi) essenziell.
Philosophie:
Anders als beim modernen, friedlicheren Aikido (das aus dem Aikijutsu hervorging), steht beim Aikijutsu die effektive und schnelle Ausschaltung des Gegners im Vordergrund.
Wettkämpfe
In den traditionellen Systemen (wie dem ursprünglichen Daito-ryu Aiki-jujutsu) gibt es keine offiziellen Wettkämpfe, Punktesysteme oder Meisterschaften.
Grund dafür:
Die Ausführung der Techniken ist für den sportlichen Wettkampf schlicht zu gefährlich (hohes Verletzungsrisiko für Knochen und Gelenke).
Prüfung:
Der Leistungsnachweis erfolgt stattdessen über stufenweise Gürtelprüfungen (Dan-Grade), bei denen die Schüler festgelegte Bewegungsabläufe (Kata) vorführen.
Da es sich um eine sehr traditionelle Kampfkunst handelt, findet das Training meist im klassischen Rahmen statt.