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Die Schiffergilde zu Berlin
- Abteilung: Segeln -
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Anstehende Sport Events des Die Schiffergilde zu Berlin

Zurzeit sind keine anstehenden Sport Events oder Turniere des Die Schiffergilde zu Berlin hinterlegt.

Der Verein:

Die Schiffergilde zu Berlin hat als Verein dank der herausragenden seglerischen Leistungen ihrer Mitglieder und ihrer fortführenden Ausbildungskurse weit über die Grenzen Berlins hinaus einen anerkannten guten Ruf! Denn die Namen ihrer Seglerinnen und Segler (Gildeschwestern und Gildebrüder genannt) findet man alljährlich in den Ergebnislisten deutscher Fahrtenwettbewerbe. Mit Schlimbachs Kronenkompaß und anderen bekannten Preisen wurden manche unserer Schiffer schon ausgezeichnet.

1928 gründeten erfolgreiche Absolventen der damaligen “Sportschifferkurse auf kleiner Fahrt” mit ihrem Lehrer, dem Kapitän auf großer Fahrt Erich Horn, die Schiffergilde, um ihre Erfahrungen von Seemannschaft und neuen Revieren jungen Schiffern dieser Gilde in Vortrag und praktischer Veranstaltung weiterzugeben. Das ist bis heute so geblieben. Inzwischen segeln Schiffer der Gilde auf allen Meeren der Welt und selbst bei Extremreisen sind sie dabei. 25 bis 40000 sm legen sie alljährlich zurück. Auf unseren Klönabenden wissen sie spannend, oft mit Bild oder Film von ihren Erlebnissen und - für uns noch wichtiger - Erfahrungen zu berichten. So ist es kein Wunder, dass die Signalflagge H in ihrer alten Bedeutung: “Wir haben Nachrichten für Sie an Bord” in der senkrecht geteilten rot/weißen Flagge mit dem schwarzen Steuerrad als Gildezeichen unser Symbol geblieben ist.

Die Gilde hat kein eigenes Clubhaus mit Hafen. Sie ist bei den vielen befreundeten Berliner Segelclubs und Vereinen immer ein gern gesehender Gast und ist so auch für Sie besser zu erreichen! Aber das spielt keine Rolle mehr, wenn Sie erst einmal unser Info-, Ausbildungs- und Vortragsprogramm kennengelernt haben. Die Gilde bildet im Winter aus: Amtliche Sportbootführerscheine, natürlich, parallel dazu die DSV-Führerscheine und selbstverständlich die Sportsee- und Hochseeschifferscheine. Nebenbei - seit vielen Jahren sind Gildebrüder mit der Funktion eines Prüfungsbeisitzers betraut - denn wir wissen aus eigener Erfahrung, was zum Fahrtensegeln, aber auch für Prüfungen notwendig ist. Natürlich sind Kurse mit anderen Schwerpunkten wie Wetterkunde für Segler und Funksprechkurse, auch für GMDSS, in Zusammenarbeit mit der Kreuzer- Abteilung des DSV über uns mit Preisvergünstigung zu vermitteln. Sie werden woanders kaum bessere und erfahrenere Schiffer als Leiter dieser Kurse finden als bei uns, da wir außerdem auch mit Herstellern und Anbietern nautischer Geräte seit Jahrzehnten verständnisvollen Kontakt halten. Ihre Repräsentanten halten bei der Gilde gern ihre Vorträge und stellen dort Neuheiten vor.

Aber auch unsere recht lockeren Schiffertreffs im Sommer vor Anker bzw. an der Gildeboje vor Schwanenwerder sind inzwischen Tradition, da sich, stets wechselnd, die Gildebrüder etwas Neues einfallen lassen. Sicherheitslehrgänge an Bord in Theorie und Praxis; sogar Hubschrauberbergung von Bord (die sportlich eingestellte englische Besatzungsmacht Berlins half) führte die Schiffergilde zu Berlin hier zuerst vor! Regattasegeln? Kein Problem - unter uns sind viele, die nach vielen Erfolgen ihre Erfahrungen und Tricks weitergeben - nicht nur Dreieck, auch Match-Race oder Seeregatten! Fahrtensegeln, also Breitensport, mit Familien, aber auch mit harter Männercrew liegt uns besonders. Dafür tun wir manches, dafür bilden wir uns. Wir fördern den Fahrtensegelsport ganz besonders.

Alljährlich, am Abend des Gründonnerstag, treffen sich Gildeschwestern und Gildebrüder in den schönen Räumen des Seglerhauses, des traditionsreichen VSaW zum Schifferessen. Hier werden die Preise der Schiffergilde für erfolgreiches und interessantes Fahrtensegeln des vergangenen Jahres verliehen. Es sind fast alles ewige Wanderpreise - und das steigert schon den Erfolg, einen von ihnen errungen zu haben! Manche sind nur den Gildeschwestern und Gildebrüdern vorbehalten. Der Stettiner Lotsenpreis läuft seit über 40 Jahren für eine Reise von und bis zu einem deutschen Hafen, dessen Wendepunkt mind. 450 sm von Helgoland entfernt liegen muss. “Gartenzwerg” taufte ihn der Seglerwitz; denn seine Bronze wiegt über 26 kg! Der Steuermann muss Mitglied eines DSV-Vereines sein, die Yacht muss den KA-Sicherheitsvorschriften entsprechen. Den Kapitän-Horn-Gedächtnispreis erhält der Bewerber, der, Mitglied des BSV mit Wohnsitz in Berlin, die beste seglerische Leistung auf See mit einer seegehenden Yacht durchführt.

Den breitensportlichen Anforderungen trägt der Stella-Maris-Preis für die beste Ostsee-Reise auf eigenem Kiel Rechnung.Und schließlich gibt es für Jugendmannschaften, auch mit dem Kutter, Durchschnittsalter alle jünger als 25 Jahre, einen Jugendpokal für die beste seemännische Leistung des Jahres im oben genannten Seerevier.

Der mecklenburgische, brandenburgische und natürlich der Berliner Segler-Verband sind an den Fahrtenpreisen, der Ausbildung und der freundschaftlichen Verbindung der Fahrtensegler mit entsprechender Hilfeleistung interessiert!

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Anschrift & Kontakt
Suarezstr. 11
14057 Berlin
(Berlin)
Tel:
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Internet:
E-Mail:
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FAN-Shop:
Die Schiffergilde zu Berlin hat noch keinen Vereins-Shop hinterlegt!
Trainingsstätte/-zeiten
Bisher wurden noch keine Trainingsstätten und /oder Trainingszeiten hinterlegt.
Social Media:
Weitere Sportarten des Sportvereins Die Schiffergilde zu Berlin:
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Was ist eigentlich… Breitensport Breitensport – oft auch Freizeitsport genannt – macht man vor allem, weil es Spaß bringt und fit hält. Hier geht es weniger um Höchstleistungen, sondern darum, sich zu bewegen, aktiv zu bleiben und vielleicht auch neue Leute kennenzulernen. Wettkämpfe spielen dabei meist nur eine kleine Rolle. Leistungssport Beim Leistungssport rückt das Training stärker in den Mittelpunkt. Wer hier unterwegs ist, möchte seine Leistung verbessern, regelmäßig trainieren und sich in Wettkämpfen mit anderen messen. Leistungssport ist intensiver als Breitensport, aber noch nicht gleichzusetzen mit dem Profisport. Profisport Im Profisport wird der Sport zum Beruf. Athletinnen und Athleten trainieren hauptberuflich, nehmen an hochklassigen Wettkämpfen teil und verdienen damit ihren Lebensunterhalt. Hier steht die sportliche Leistung ganz klar im Vordergrund.
Weitere Informationen zum Sportverein Die Schiffergilde zu Berlin:
Gründungsjahr:
1928
Anzahl Mitglieder:
n. n.
Kosten der Sportart:
⌀ 100 € (Equipment)
Vereinskosten mtl.:
Erwachsene: n. n.
Kinder & Jugendliche: n. n.
Familien: n. n.
Studenten: n. n.
Zust. Verband:
Login
(Admin-Bereich für diesen Sportverein erstellen)
Segeln
Segeln

Sportart: Bootssport, Wassersport (Ägypten)

Die Regeln beim Segeln sind in den "Racing Rules of Sailing" (RRS) festgelegt, die von der World Sailing (dem internationalen Segelverband) herausgegeben werden. Diese Regeln gelten für Regatten, können aber auch für Freizeitsegeln hilfreich sein, um Zusammenstöße zu vermeiden und sicher zu navigieren.

Grundprinzipien
Fairness und Sportsgeist:
Segler müssen ehrlich handeln, die Regeln einhalten und im Zweifel fair protestieren oder sich selbst Strafen auferlegen.

Sicherheit:
Die Sicherheit von Crew, Boot und anderen hat immer Priorität. Im Notfall dürfen Regeln ignoriert werden, um Gefahr abzuwenden.

Verantwortung für Schäden:
Segler sind dafür verantwortlich, Kollisionen zu vermeiden, auch wenn sie Vorfahrt haben.

Vorfahrtsregeln
Diese Regeln regeln, welches Boot in einer bestimmten Situation ausweichen muss:

a) Steuerbord- und Backbordbug
Ein Boot auf Steuerbordbug (Wind von rechts) hat Vorfahrt vor einem Boot auf Backbordbug (Wind von links).

b) Luv- und Leeboot
Ein Boot leewärts (vom Wind abgewandt) hat Vorfahrt vor einem Boot luvwärts (windzugewandt), wenn beide auf demselben Bug sind.

c) Überholen
Ein überholendes Boot muss ausweichen, unabhängig von Bug oder Position.

d) Raum an der Tonne
Boote, die sich einer Tonne (Wendemarke) nähern, müssen einander genug Raum lassen, um sicher zu wenden, sofern sie innerhalb von drei Bootslängen zur Tonne sind.

Regeln bei Wendemanövern
Ein Boot, das wendet oder halsen will, hat keine Vorfahrt, bis es das Manöver abgeschlossen hat und stabil auf neuem Kurs segelt. Wendende Boote müssen anderen ausweichen, bis sie wieder Fahrt aufgenommen haben.

Berührungsverbot
Ein Boot darf weder die Start- und Ziellinie noch Begrenzungstonnen berühren. Ein Berühren anderer Boote ist verboten, selbst wenn Vorfahrt besteht.

Regeln am Start
Boote dürfen nicht vor dem Startsignal die Startlinie überqueren. Jedes Boot hat seine Startbahn und muss andere Boote respektieren, die ebenfalls starten.

Protest und Strafen
Protest:
Wenn ein Boot glaubt, dass ein anderes gegen die Regeln verstoßen hat, kann es einen Protest einlegen, indem es "Protest!" ruft und die Jury informiert.

Strafen:
Häufig wird eine 360-Grad-Drehung (1x Wende + 1x Halse) oder eine 720-Grad-Drehung (2x Wende + 2x Halse) als Strafe verhängt, wenn ein Boot eine Regel verletzt hat.

Sicherheitsregeln
Boote müssen sicher ausgestattet sein (z. B. Rettungswesten, Signalmittel, Navigationslichter bei Nacht).

Begegnungen mit motorisierten Fahrzeugen
Segelboote haben meist Vorfahrt vor motorisierten Booten, außer in engen Fahrrinnen oder wenn Schiffe eingeschränkt manövrierfähig sind.

Kommunikation und Signale
Boote müssen akustische und visuelle Signale beachten, z. B.:

Startsignal:
Wird mit einer Flagge und einem Schallsignal angezeigt.

Abbruchsignal
Kennzeichnet eine unterbrochene Regatta (z. B. bei schlechtem Wetter).

Kursmarkierungen:
Müssen in der vorgegebenen Reihenfolge und Richtung umrundet werden.

Zusammenfassung der wichtigsten Vorfahrtsregeln
1. Steuerbordbug hat Vorfahrt gegenüber Backbordbug.

2. Leewärts hat Vorfahrt gegenüber Luvwärts (bei gleichem Bug).

3. Überholendes Boot muss ausweichen.

4. Raum an der Tonne: Boote, die innen liegen, haben Vorfahrt, wenn sie genügend Raum zum Manövrieren haben.


Segeln erfordert Aufmerksamkeit, Verständnis der Windverhältnisse und ständige Beobachtung anderer Boote.
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