Was ist eigentlich…Breitensport↗
Breitensport – oft auch Freizeitsport genannt – macht man vor allem, weil es Spaß bringt und fit hält.
Hier geht es weniger um Höchstleistungen, sondern darum, sich zu bewegen, aktiv zu bleiben und vielleicht
auch neue Leute kennenzulernen. Wettkämpfe spielen dabei meist nur eine kleine Rolle.
Leistungssport↗
Beim Leistungssport rückt das Training stärker in den Mittelpunkt.
Wer hier unterwegs ist, möchte seine Leistung verbessern, regelmäßig trainieren und sich in
Wettkämpfen mit anderen messen. Leistungssport ist intensiver als Breitensport,
aber noch nicht gleichzusetzen mit dem Profisport.
Profisport↗
Im Profisport wird der Sport zum Beruf.
Athletinnen und Athleten trainieren hauptberuflich, nehmen an hochklassigen Wettkämpfen teil
und verdienen damit ihren Lebensunterhalt.
Hier steht die sportliche Leistung ganz klar im Vordergrund.
Weitere Informationen zum Sportverein TSV 1869 Herleshausen:
Folkloretanz umfasst traditionelle Tanzformen, die meist im kulturellen, regionalen oder ethnischen Kontext stehen. Dazu gehören beispielsweise Volkstänze aus verschiedenen Ländern, Tänze in Tracht oder Tänze, die alte Bräuche, Musik- und Bewegungsmuster einer Gemeinschaft widerspiegeln.
Typische Merkmale
Der Tanz ist häufig gemeinschaftlich:
Paare, Gruppen oder ganze Kreise tanzen gemeinsam oder in wechselnden Partnern.
Musik und Rhythmus sind traditionell oder regional überliefert. Kostümierung bzw. Tracht kann Teil des Ausdrucks sein (muss aber nicht zwingend). Der Schwerpunkt liegt weniger auf Wettkampf oder Leistung im sportlichen Sinne, sondern auf Kultur – Ausdruck, Gemeinschaft und Tradition.
Gibt es Regeln und Wettbewerbe
Ja — auch für Folkloretanz existieren Wettbewerbe und Turnier- oder Festivalformate, allerdings sind diese anders gelagert als klassische Sportwettkämpfe.
Turniere etc.
Das Festival Grand Prix der Folklore in Ribnitz‑Damgarten (Deutschland) ist ein internationales Folkloretanzfest, bei dem Folkloreensembles aus vielen Ländern auftreten und bewertet werden.
In offiziellen Gruppentanz-Wettkämpfen (z. B. Jugend-Wettkämpfe im Bereich „Tanzen in der Gruppe“) wird Folkloretanz als zulässiger Stil geführt – dort gelten Rahmenbedingungen wie Tanzfläche, Zeitlimits, Kleidung, Wertungskriterien.
Workshops und Lehrgänge („Tanzpädagogik im Folkloretanz“) zeigen, dass es einen pädagogisch-technischen Rahmen gibt – z. B. Methoden zur Vermittlung von Folkloretanz.
Was ist zu beachten
Regelsysteme sind nicht so standardisiert wie bei vielen Sportarten. Die Kriterien variieren je nach Veranstaltung/Festival.
Der Fokus liegt oft mehr auf Präsentation, Authentizität und kultureller Darstellung, weniger auf sportlichen Parametern wie Kraft, Schnelligkeit oder Ausdauer.
Manche Wettbewerbe oder Festivals legen großen Wert auf „Originalität/Tradition“ – z. B. dass Kostüme, Musik und Tanz authentisch sind.