Informationen, Regeln & Wettbewerbe
Der Slowfox (Slow Foxtrott) ist ein eleganter Standardtanz, bekannt für seine fließenden, raumgreifenden Bewegungen, die fast über das Parkett zu schweben scheinen, getanzte zu langsamer Swing-Musik im 4/4-Takt (langsam-schnell-schnell). Beachtet werden muss die technisch anspruchsvolle Fußarbeit, die einen stabilen Oberkörper und eine „Doppelstützposition“ (Ballen und Ferse) erfordert, um die geschmeidige, schwebende Bewegung zu erzeugen.
Was ist Slowfox
Charakter:
„König der Standardtänze“, verkörpert englisches Understatement durch Eleganz und Geschmeidigkeit, mit sanftem Heben und Senken (weniger aus dem Knie, mehr aus den Füßen).
Musik:
Langsame bis mittelschnelle Swing-Musik im 4/4-Takt (ca. 28-30 Takte pro Minute).
Rhythmus:
Der Grundrhythmus ist „Slow-Quick-Quick“ (langsam, schnell, schnell).
Was gilt zu beachten
Technik:
Extrem anspruchsvolle Technik, besonders die Fußarbeit mit Doppelstützposition und das Abziehen der Ferse bei Rückwärtsschritten.
Bewegung:
Weiche, fließende Bewegungen mit lang gestreckten Schritten, um den „schwebenden“ Eindruck zu erzeugen.
Haltung:
Stabile Oberlinie, ruhige Körperhaltung und „Flow“ (Fluss) sind entscheidend.
Schwierigkeit:
Gilt als einer der schwierigsten Tänze, da er leicht aussehen muss, aber viel Übung erfordert.
Wettkämpfe
Der Slowfox ist ein fester Bestandteil von Standard-Tanzturnieren.
Startklassen:
Wegen seiner Schwierigkeit wird er oft erst ab höheren Startklassen (z.B. C-Klasse beim DTV) getanzt.
Welttanzprogramm:
Er ist ein offizieller Standardtanz, auch wenn er wegen der hohen Ansprüche in einigen Tanzschulen erst später unterrichtet wird.
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Slowfox
