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BSG Bochum-Langendreer
(Rollstuhlrugby)
Übersicht Sportvereine

Anstehende Sport Events des BSG Bochum-Langendreer

Zurzeit sind keine anstehenden Sport Events oder Turniere des BSG Bochum-Langendreer hinterlegt.

Der Verein:

Die Behindertensportgemeinschaft Bochum-Langendreer 68 e.V. wurde am 10.02.1968 gegründet.

Mitglieder waren zu diesem Zeitpunkt siebzehn Rollstuhlfahrer, ein Vereinsarzt, ein Trainer und zwei Ehefrauen.

Erstes Ziel war es zunächst, die Gesundheit zu erhalten und zu stabilisieren. Dies wurde durch regelmäßige Übungsstunden versucht zu erreichen. Es dauerte jedoch nicht lange, da war der Reiz zu sportlichen Vergleichen geweckt. Es wurde mit Wettkämpfen in den Sportarten Leichtathletik, Basketball und Tischtennis begonnen. Schon 1969 wurden in Bochum internationale Sportwettkämpfe für Rollstuhlfahrer ausgetragen.

Die Mitgliederzahl wuchs ständig und Sportler aus dem fast gesamten Bereich NRW schlossen sich uns an. Dies stärkte unsere Mannschaften und so waren Siege in zahlreichen nationalen und internationalen Vergleichskämpfen die Folge. Diese im einzelnen hier darzustellen, würde den Rahmen dieser Seite sprengen.

Bestand der Verein in den ersten Jahren weit überwiegend aus Sportlern, die an den Rollstuhl gefesselt waren, wurde im Jahr 1980 eine Übereinkunft getroffen, die es auch Nichtbehinderten ermöglichte, in den Verein einzutreten. Dies geschah zunächst in der Abteilung Bogensport.

Ein bedeutender Schritt nach vorn war getan, der die Möglichkeit eröffnete, Behinderte und Nichtbehinderte zunächst über die gemeinsam ausgeübte Sportart einander näher zu bringen. Gegenseitiger Respekt und Anerkennung konnten sich entwickeln und führten auf diesem Wege zu einem reibungslosen Umgang miteinander. Dieses nahezu einmalige Modell pflegen wir bis zum heutigen Tag mit großem Erfolg.

Eines der bedeutesten Ereignisse in unserer Vereinsgeschichte war sicherlich die Übergabe der Bogenschiessanlage an der Brundelstrasse in Bochum-Langendreer im Jahre 1981 an unseren Verein durch den damaligen Oberbürgermeister der Stadt Bochum Herrn Heinz Eickelbeck. Diese Anlage entwickelte sich in den Jahren zu einer der schönsten in ganz NRW. Ausgestattet mit einem funktionellen Clubhaus ist sie inzwischen Heim und Treffpunkt für alle Vereinsmitglieder geworden.

Mit den Jahren wurden neue Abteilungen eingerichtet. So gibt es nunmehr zusätzlich zu den alt etablierten eine Abteilung Rollstuhlrugby und eine Abteilung Sportschiessen.

Die BSG Bochum-Langendreer 68 e.V. darf sich aufgrund der sportlichen Erfolge ihrer Abteilungen auf regionalem und überregionalem Gebiet zurecht als ein Verein betrachten, der bekannt und anerkannt ist.

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Anschrift & Kontakt
Brundelstr. 21a
44892 Bochum
(Nordrhein-Westfalen)
Tel:
(0234) 294 171
Internet:
E-Mail:
FAN-Shop:
✕ BSG Bochum-Langendreer hat noch keinen Vereins-Shop hinterlegt!
Bisher wurden noch keine Trainingsstätten und /oder Trainingszeiten hinterlegt.
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Weitere 4 Sportarten des Sportvereins BSG Bochum-Langendreer:
Was ist eigentlich… Breitensport Breitensport – oft auch Freizeitsport genannt – macht man vor allem, weil es Spaß bringt und fit hält. Hier geht es weniger um Höchstleistungen, sondern darum, sich zu bewegen, aktiv zu bleiben und vielleicht auch neue Leute kennenzulernen. Wettkämpfe spielen dabei meist nur eine kleine Rolle. Leistungssport Beim Leistungssport rückt das Training stärker in den Mittelpunkt. Wer hier unterwegs ist, möchte seine Leistung verbessern, regelmäßig trainieren und sich in Wettkämpfen mit anderen messen. Leistungssport ist intensiver als Breitensport, aber noch nicht gleichzusetzen mit dem Profisport. Profisport Im Profisport wird der Sport zum Beruf. Athletinnen und Athleten trainieren hauptberuflich, nehmen an hochklassigen Wettkämpfen teil und verdienen damit ihren Lebensunterhalt. Hier steht die sportliche Leistung ganz klar im Vordergrund.
Weitere Informationen zum Sportverein BSG Bochum-Langendreer:
Gründungsjahr:
1968
Anzahl Mitglieder:
n. n.
Kosten der Sportart:
⌀ 50 € (Equipment)
Vereinskosten mtl.:
n. n.
Zust. Verband:
n. n.
Rollstuhlrugby, Murderball
Rollstuhlrugby, Murderball

Sportart: Torspiel, Rollstuhlsport (Kanada)

Rollstuhlrugby, auch bekannt als "Murderball", ist eine körperbetonte paralympische Sportart, die ursprünglich für Menschen mit Tetraplegie (Beeinträchtigungen an Armen und Beinen) entwickelt wurde. Die Sportart kombiniert Elemente aus Rugby, Basketball und Eishockey. Hier ist ein Überblick über die wichtigsten Wettbewerbe und Formate.

Nationale Wettbewerbe

Ligen und Turniere
Deutschland:
Es gibt eine nationale Rollstuhlrugby-Bundesliga, die von den Deutschen Rollstuhl-Sportverbänden (DRS) organisiert wird. Teams aus verschiedenen Regionen treten gegeneinander an.

Andere Länder:
In vielen Ländern existieren ebenfalls nationale Ligen, wie z. B. in den USA, Kanada, Australien und Großbritannien, wo Rollstuhlrugby besonders populär ist. Nationale Meisterschaften finden meist jährlich statt und sind Höhepunkte der nationalen Saison.

Internationale Wettbewerbe
Paralympische Spiele:
Rollstuhlrugby ist seit den Paralympischen Spielen 1996 in Atlanta eine offizielle Disziplin. Die Paralympischen Spiele sind der wichtigste Wettbewerb, bei dem die besten Nationalmannschaften der Welt gegeneinander antreten.

Weltmeisterschaften:
Organisiert von der International Wheelchair Rugby Federation (IWRF). Die Weltmeisterschaft findet alle vier Jahre statt und zieht die besten Teams weltweit an.

Zonale Meisterschaften:
Jedes der drei großen IWRF-Zonen (Amerika, Europa, Asien-Ozeanien) organisiert regelmäßig kontinentale Meisterschaften:

Europameisterschaft (IWRF European Championship):
Wettkampf für die besten europäischen Nationalmannschaften.

Panamerikanische Meisterschaft:
Teams aus Nord- und Südamerika.

Asien-Ozeanien-Meisterschaft:
Teams aus dieser geografischen Zone.

Invitational-Turniere:
Hochkarätige Einladungsturniere wie die King Power Quad Nations in Großbritannien oder die Canada Cup International Wheelchair Rugby Tournament bringen Spitzenmannschaften zusammen.

Club-Wettbewerbe
Champions Cup:
Ein europäischer Wettbewerb für Vereinsmannschaften, bei dem die besten Club-Teams aus den nationalen Ligen gegeneinander antreten.

Pokalturniere:
Neben den Ligen organisieren viele Länder auch regionale oder internationale Club-Turniere, die offen für Teams verschiedener Nationen sind.

Regeln und Struktur der Wettbewerbe

Spielfeld und Mannschaften
Spielfeld:
Die Maße entsprechen einem Basketballfeld (28 x 15 Meter).

Teams:
Vier Spieler pro Team sind gleichzeitig auf dem Feld.

Spielgerät:
Der Ball ist ein standardmäßiger Volleyball, der mit den Händen geworfen, geschlagen oder getragen wird.

Spielzeit:
Ein Spiel besteht aus vier Vierteln à 8 Minuten effektive Spielzeit. Verlängerungen werden gespielt, wenn nach der regulären Spielzeit ein Unentschieden besteht.

Punktewertung:
Punkte werden erzielt, indem der Ball über die gegnerische Torlinie gebracht wird, während zwei Räder des Rollstuhls die Linie überqueren.

Spielerklassifikation
Jeder Spieler wird basierend auf seinen funktionellen Fähigkeiten eingestuft.

Punkteskala:
0.5 (schwerste Einschränkungen) bis 3.5 (geringste Einschränkungen). Die Gesamtpunktzahl der vier Spieler auf dem Feld darf 8 Punkte nicht überschreiten.

Kontaktsport
Rollstuhlrugby erlaubt Kontakt zwischen Rollstühlen, um den Gegner zu blockieren oder zu stoppen. Körperkontakt und gefährliche Kollisionen sind jedoch nicht erlaubt.

Strategie und Wechsel
Teams dürfen beliebig oft wechseln, um frische Spieler oder taktische Anpassungen ins Spiel zu bringen.

Wichtigste Wettbewerbsregeln
Ballkontrolle:
Der Ball muss spätestens alle 10 Sekunden geprellt oder abgespielt werden. Ein Team muss den Ball innerhalb von 40 Sekunden in Richtung gegnerische Torlinie bringen (ähnlich der Shot-Clock im Basketball).

Fouls
Persönliche Fouls:
Spieler können für unerlaubten Körperkontakt oder gefährliches Spiel bestraft werden.

Team-Fouls:
Wiederholte Regelverstöße führen zu Freistößen für die gegnerische Mannschaft.

Besondere Eigenschaften der Wettbewerbe
Inklusion:
Rollstuhlrugby ist offen für Männer und Frauen, die in gemischten Teams spielen.

Spannung und Intensität:
Der Sport ist bekannt für seine physischen Kollisionen, schnellen Angriffe und taktischen Manöver.
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