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Ringkampfverein Berlin Wildcats
- Abteilung: Ringen -
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Anstehende Sport Events des Ringkampfverein Berlin Wildcats

Zurzeit sind keine anstehenden Sport Events oder Turniere des Ringkampfverein Berlin Wildcats hinterlegt.

Der Verein:

Wir haben uns am 27. September 2022 als Ringkampfverein Wildcats gegründet. Ziel war und ist es, insbesondere für Mädchen aber auch für Jungen ein neues Sportangebot in Berlin Weißensee zu schaffen. Neben dem Ringkampf-Training bieten wir in der Turnhalle der Picasso Grundschule außerdem Eltern-Kind-Turnen, Bewegungsangebote für Kinder im Vorschulalter sowie Prellball als Freizeitsport für Eltern an.

Der Ringkampf zählte bereits bei den Olympischen Spielen der Antike vor mehr als 2500 Jahren zu den wichtigsten Disziplinen. Allerdings war das Ringen bis in die 1970er Jahre eine reine Männerdomäne, erst 1987 fanden bei den Weltmeisterschaften in Norwegen erstmalig Wettkämpfe der Frauen statt und mit den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen wurde auch der weibliche Ringkampf endlich olympisch.

Da das Ringkampf-Training praktisch sämtliche Muskelgruppen des Körpers fordert, sorgt es für eine stabile Muskulatur und einen effektiven Verbrennungsprozess. Darüber hinaus lernen Kinder im Zweikampf den Umgang mit der eigenen und fremder körperlicher Kraft sowie mit Sieg und Niederlage. So entwickeln sie Selbstdisziplin, Zielstrebigkeit, Mut und Ausdauer und schulen ihre Wahrnehmungsfähigkeiten im Umgang mit anderen.
Beim RKV Wildcats stehen der Spaß und das gemeinsame Training im Vordergrund, aber auch in unserem Verein gibt es bereits einige Sportlerinnen, die von olympischen Medaillen träumen. Mit dem Engagement und der Expertise unserer Trainerinnen und Trainer werden auch die kühnsten Träumerinnen mit aller Kraft auf ihrem Weg unterstützt.

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Anschrift & Kontakt
Garibaldistr. 7
13158 Berlin
(Berlin)
Tel:
(0179) 1318629
Internet:
E-Mail:
FAN-Shop:
Ringkampfverein Berlin Wildcats
Trainingsstätte/-zeiten
Picasso-Grundschule
Gounodstr. 71
13088 Berlin
(Auf Google Maps ansehen)
Social Media:
Weitere 2 Sportarten des Sportvereins Ringkampfverein Berlin Wildcats:
Was ist eigentlich… Breitensport Breitensport – oft auch Freizeitsport genannt – macht man vor allem, weil es Spaß bringt und fit hält. Hier geht es weniger um Höchstleistungen, sondern darum, sich zu bewegen, aktiv zu bleiben und vielleicht auch neue Leute kennenzulernen. Wettkämpfe spielen dabei meist nur eine kleine Rolle. Leistungssport Beim Leistungssport rückt das Training stärker in den Mittelpunkt. Wer hier unterwegs ist, möchte seine Leistung verbessern, regelmäßig trainieren und sich in Wettkämpfen mit anderen messen. Leistungssport ist intensiver als Breitensport, aber noch nicht gleichzusetzen mit dem Profisport. Profisport Im Profisport wird der Sport zum Beruf. Athletinnen und Athleten trainieren hauptberuflich, nehmen an hochklassigen Wettkämpfen teil und verdienen damit ihren Lebensunterhalt. Hier steht die sportliche Leistung ganz klar im Vordergrund.
Weitere Informationen zum Sportverein Ringkampfverein Berlin Wildcats:
Gründungsjahr:
2022
Anzahl Mitglieder:
n. n.
Kosten der Sportart:
⌀ 100 € (Equipment)
Vereinskosten mtl.:
n. n.
Zust. Verband:
Ringen
Ringen

Sportart: Kampfsport, Kampfkunst (Griechenland)

Ringen ist ein Wettkampfsport, bei dem zwei Athleten gegeneinander antreten, um den Gegner zu kontrollieren und in einer bestimmten Weise zu besiegen. Es gibt verschiedene Ringerdisziplinen, aber die beiden bekanntesten sind Freistilringen und Griechisch-römisches Ringen, die beide bei internationalen Wettkämpfen wie den Olympischen Spielen vertreten sind. Obwohl es kleinere Unterschiede in den Regeln gibt, basieren die Grundprinzipien auf ähnlichen Konzepten.

Allgemeine Regeln im Ringen
Ziel

Das Hauptziel beim Ringen ist es, den Gegner auf den Rücken zu bringen, was als Wertungspunkt oder Siege durch "Fall" (Pin) zählt. Ein "Fall" tritt ein, wenn beide Schulterblätter des Gegners den Mattenboden berühren.

Gewichtsklassen:
Ringen wird in verschiedenen Gewichtsklassen durchgeführt, um faire Kämpfe zu gewährleisten.

Dauer eines Kampfes:
Ein Kampf ist in der Regel in zwei Runden unterteilt, die jeweils etwa 3 Minuten dauern (bei Jugendwettkämpfen oder Freistil-Turnieren kann dies variieren). Falls der Kampf nach der regulären Zeit unentschieden endet, kommt es zu einer Verlängerung (z. B. Golden-Score-Regel), in der der erste Punkt entscheidend ist.

Verschiedene Ringerdisziplinen und ihre Regeln
Freistilringen (Freestyle)
Im Freistilringen ist es den Kämpfern erlaubt, jede Art von Technik zu verwenden, um den Gegner zu besiegen. Dazu gehören Angriffe und Würfe auf alle Körperteile des Gegners, sowohl oben als auch unten.

Angriffszonen:
Im Freistilringen dürfen Kämpfer ihren Gegner sowohl im Oberkörper- als auch im Unterkörperbereich angreifen. Das bedeutet, dass Beinangriffe erlaubt sind.

Würfe:
Wurftechniken, bei denen der Gegner in die Luft geworfen wird und auf dem Rücken landet, sind erlaubt und erzielen hohe Punktzahlen.

Punktewertung:
Der Kämpfer erhält Punkte für kontrollierte Würfe, Takedowns (den Gegner zu Boden bringen) und Aktionen, bei denen der Gegner in eine unterlegene Position gebracht wird.

Wertung für kontrollierte Bewegungen:
Wenn ein Kämpfer den Gegner auf den Rücken bringt oder kontrolliert, ohne dass dieser entkommt, erhält der Kämpfer zusätzliche Punkte.

Griechisch-römisches Ringen (Greco-Roman)
Im Griechisch-römischen Ringen sind die Regeln strenger, was die Angriffe betrifft. Der Unterschied zum Freistilringen besteht darin, dass hier nur der Oberkörper des Gegners angegriffen werden darf. Beinangriffe sind verboten.

Angriffszonen:
Nur der Oberkörper des Gegners darf angegriffen werden (also keine Beinangriffe wie im Freistilringen).

Takedowns und Würfe:
Hier sind auch Würfe erlaubt, jedoch müssen sie ausschließlich aus dem Oberkörperbereich kommen.

Wertung:
Wie im Freistilringen gibt es Punkte für Takedowns, Wurftechniken und das Überwältigen des Gegners, aber alle Aktionen müssen im Oberkörperbereich erfolgen.

Wettkampfregeln
Ringen auf der Matte:
Der Kampf findet auf einer speziellen Ringmatte statt, die einen äußeren Bereich (außerhalb der Wettkampffläche) und einen inneren Bereich (die Wettkampffläche) umfasst. Der innere Bereich ist die "aktive" Zone, in der der Kampf stattfindet.Wenn die Kämpfer außerhalb dieser Zone geraten, wird der Kampf gestoppt und die Kämpfer werden zurück in den aktiven Bereich geführt.

Punktebewertung:
Ein Kämpfer erhält Punkte für erfolgreiche Takedowns, Würfe und für das Kontrollieren des Gegners.

Takedown:
Einen Gegner kontrolliert zu Boden zu bringen, bringt Punkte.

Reversals:
Wenn der verteidigende Kämpfer den Angriff abwehrt und in die Oberhand gelangt, gibt es ebenfalls Punkte.

Passivität:
Wenn ein Kämpfer passiv wird und keinen aktiven Versuch zeigt, den Kampf zu gewinnen (z. B. keinen Angriff ausführt), kann er mit einem Verwarnungspunkt oder einer Zeitstrafe bestraft werden.

Technische Punkte:
Jeder erfolgreiche Wurf, Takedown oder eine andere kontrollierte Bewegung führt zu einer Punktvergabe (typischerweise 1 bis 4 Punkte, abhängig von der Schwierigkeit der Technik).

Vorteil für den aktiveren Kämpfer:
Wenn einer der Kämpfer passiv ist und der andere aktiv angreift, kann der aktivere Kämpfer mit zusätzlichen Punkten belohnt werden.

Arten von Siegen
Fall (Pin):
Der ultimative Sieg im Ringen ist der "Fall", wenn der Gegner mit beiden Schulterblättern den Mattenboden berührt und für einen festgelegten Zeitraum nicht entkommen kann. Der Kampf endet sofort, und der Kämpfer wird als Sieger erklärt.

Technischer Sieg:
Ein technischer Sieg kann auch durch die Erreichung einer bestimmten Punktzahl erzielt werden (z. B. ein Punktevorsprung von 10 Punkten im Freistilringen). Der Gegner kann dann zur Aufgabe gezwungen werden.

Punkteentscheidung:
Wenn der Kampf zu Ende geht, ohne dass einer der Kämpfer einen Fall erzielt, wird der Sieger durch die Gesamtpunktzahl ermittelt.

Strafpunkte und Bestrafung
Passivität:
Wenn ein Kämpfer passiv wird, also keine eigenen Angriffsversuche macht oder sich nur verteidigt, kann er mit einem Punktabzug oder einer Warnung bestraft werden.

Unsportliches Verhalten:
Bei unsportlichem Verhalten wie das Schlagen des Gegners, das absichtliche Halten des Kopfes oder der Hals des Gegners oder andere gefährliche Aktionen kann ein Kämpfer disqualifiziert werden.

Illegaler Einsatz der Beine (im Griechisch-Römischen Ringen):
Im griechisch-römischen Ringen sind Beinangriffe verboten. Wenn ein Kämpfer seine Beine im Kampf gegen seinen Gegner einsetzt, kann er bestraft oder disqualifiziert werden.

Runden und Verlängerung
Ein Kampf besteht typischerweise aus zwei Runden von jeweils 3 Minuten (bei Junioren oft kürzer). Wenn der Kampf nach der regulären Zeit unentschieden endet, gibt es eine Verlängerung (z. B. Golden-Score-Regel), in der der erste, der einen Punkt erzielt, den Kampf gewinnt.

Schiedsrichter und Entscheidungen
Der Kampf wird von einem Hauptschiedsrichter geleitet, der die Aktionen bewertet und Entscheidungen trifft. Zusätzlich gibt es Punktrichter, die den Punktestand überwachen und die Wertung der Techniken vornehmen. Alle Entscheidungen können überprüft werden, und es gibt auch die Möglichkeit, dass ein Kampf durch den Einsatz von Video- oder Technik-Assistenten überprüft wird.


Ringen ist ein anspruchsvoller Sport, der Technik, Strategie und körperliche Stärke erfordert. Die wichtigsten Regeln sind darauf ausgelegt, faire Kämpfe zu garantieren, wobei das Hauptziel darin besteht, den Gegner auf den Rücken zu bringen (Fall) oder eine höhere Punktzahl durch kontrollierte Techniken und Angriffe zu erzielen. Die Disziplinen Freistil und Griechisch-römisch unterscheiden sich in den zulässigen Techniken, insbesondere in Bezug auf Beinangriffe.
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